Physiotherapie Sobik

Ihre Praxis in Gelsenkirchen

Unsere Leistungen

Die Krankengymnastik am Gerät ist eine individuelle medizinische Trainingstherapie. Eine Therapieeinheit dauert 60 Minuten, also eine volle Stunde. Zum Vergleich: Bei der Krankengymnastik dauert ein Termin 20 Minuten. Sie bekommen eine parallele Einzelbehandlung in einer Kleingruppe mit maximal 3 Patienten.

Sie können mit Hilfe der gerätegestützten Krankengymnastik Ihre Muskulatur aufbauen und Ihren Körper ins Gleichgewicht bringen. Außerdem ergänzt die Krankengymnastik am Gerät als medizinische Trainingstherapie die Einzeltherapie (z. B. Manuelle Therapie) ideal bei fast allen orthopädischen, chirurgischen und selbst bei neurologischen Beschwerden.

Die Krankengymnastik am Gerät wird individuell nach Ihren Bedürfnissen entweder als Aufbautraining oder als Therapie eingesetzt. Nach einer detaillierten Befunderhebung, erstellt Ihr Therapeut einen Trainingsplan. Sie trainieren unter ständiger Anleitung unserer speziell ausgebildeten Physiotherapeuten.

Das Bobath-Konzept betrachtet jeden Menschen mit einer Schädigung des Nervensystems individuell und ganzheitlich. Die ärztlich verordnete Bobath-Therapie darf nur von zertifizierten Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten durchgeführt werden. Diese in speziellen Bobath-Kursen ausgebildeten Therapeuten haben die dafür vorgeschriebenen Lehr- Lernzielkontrollen mit Erfolg abgeschlossen.

Im Unterschied zu anderen Therapiekonzepten gibt es im Bobath-Konzept keine standardisierten Übungen. Im Vordergrund stehen individuelle und alltagsbezogene therapeutische Aktivitäten, die den Patienten in seinem Tagesablauf begleiten. Es ist ein 24 Stunden-Konzept.

Das Nervensystem hat die Fähigkeit ein Leben lang zu lernen. Nach einer Schädigung ermöglicht es die Plastizität des Gehirns neue Kapazitäten zu aktivieren. Die Bobath-Therapeuten unterstützen den betroffenen Pateinten bei seinem individuellen Lernprozess.

Das Bobath-Konzept kann nach einem Schlaganfall, nach Schädelhirntrauma oder Hirnblutung, bei Multipler Sklerose, bei Morbus Parkinson und anderen neurologischen und neuromuskulären Erkrankungen zum Einsatz kommen.

PNF steht für „Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation“.Was bedeutet das? Ihr Körper verfügt über unterschiedliche Sinnesorgane. Durch die so genannten Bewegungsfühler (Rezeptoren) nehmen Sie wahr, wie Ihr Körper sich bewegt oder in welcher Position er sich befindet („Propriozeptiv“). Daher wissen Sie ohne hinzusehen, ob Sie zum Beispiel Ihr Knie gerade strecken oder beugen. Eine PNF-Therapie regt diese Rezeptoren in Gelenken, Muskeln und Sehnen durch gezielte Stimulation an und aktiviert sie. Durch die Stimulation wird die Wahrnehmung gefördert, sie ist entscheidend für Bewegungsorganisation.

PNF fördert somit das Zusammenspiel zwischen Rezeptoren, Nerven und Muskeln („Neuromuskulär“). Arbeiten sie gut zusammen, fallen Ihnen alle alltäglichen Bewegungen leichter („Fazilitation“).

Speziell die Drehungen / Rotationen bei den Bewegungen werden gezielt hervorgehoben, um den Muskelverläufen optimal gerecht zu werden.

Die drei wichtigsten Einsatzbereiche der Physiotherapie sind:

Prävention: (Vorbeugen)Vorbeugung der Entsstehung von Erkrankungen (sogenannte Primärprävention) oder Vorbeugung der Wiederkehr einer gleichartigen Erkrankung (Sekundärprävention)

Therapie: (Behandlung) Früh- und Langzeitbehandlung akuter und chronischer Erkrankungen, unterstützend zu anderen Behandlungsmaßnahmen bei akuten Erkrankungen. Verbesserung der Lebensqualität in höherem Alter

Rehabilitation: Maßnahmen zur Wiederherstellung von Fähigkeiten, die es ermöglichen, trotz körperlicher Beeinträchtigung am täglichen Leben teilzunehmen. Ausgleichen oder Mindern von Fuktionseinbußen, Verbesserung der Lebensqualität

Nach ausführlicher Anamnese (Befragung und Erhebung) erfolgen Diagnose und Therapie ausschließlich mit den Händen. Der Osteopath, die Osteopathin kann bei der Untersuchung das menschliche Gewebe Schicht für Schicht erspüren (palpieren). So spürt er Bewegungseinschränkungen und Spannungen auf. Das Palpieren ist die Grundlage der osteopathischen Diagnostik und Behandlung. Dabei ist es Voraussetzung, dass der Osteopath, die Osteopathin möglichst wertfrei und ohne Intention den Patienten in seinem Sein und seinen Körper, das Gewebe wahrnimmt. So ist es nicht nur möglich die Beschaffenheit, die Temperatur, die Spannung, die Beweglichkeit der Haut zu erkennen, sondern auch das darunter liegende Gewebe, die Muskeln, Bänder, Faszien, Knochen und inneren Organen zu erkunden und sich dabei vom Ausdruck des Gesamten leiten zu lassen.
Osteopathie beschränkt sich nicht auf die Behandlung einzelner Symptome, sondern sieht immer den Menschen als Ganzes und sucht dabei in der Krankheit die Gesundheit zu finden und zu fördern.
Eine osteopathische Behandlung dauert zwischen 30 und 50 Minuten. Der Körper kann etwa zwei bis drei Wochen lang reagieren, das heißt es kann beispielsweise auch zu einer kurzfristigen Verschlimmerung der Beschwerden kommen. Jede neue Therapiesitzung wird individuell auf die Symptome des Patienten abgestimmt. Nach viermaliger osteopathischer Behandlung sollte üblicherweise eine Besserung der Beschwerden zu verzeichnen sein. Der genaue Verlauf ist jedoch vom Einzelfall abhängig.

Die Manuelle Therapie ist ein Behandlungsansatz, bei dem Funktionsstörungen des Bewegungsapparates untersucht und behandelt werden. Grundlage der Manuellen Therapie sind spezielle Handgriff- und Mobilisationstechniken, bei denen Schmerzen gelindert und Bewegungsstörungen beseitigt werden. Physiotherapeuten untersuchen dabei die Gelenkmechanik, die Muskelfunktion sowie die Koordination der Bewegungen, bevor ein individueller Behandlungsplan festgelegt wird.

Die Manuelle Therapie bedient sich sowohl passiver Techniken als auch aktiver Übungen Zum einen werden blockierte oder eingeschränkte Gelenke von geschulten Physiotherapeuten mithilfe sanfter Techniken mobilisiert, zum anderen können durch individuelle Übungen instabile Gelenke stabilisiert werden. Ziel des Behandlungskonzeptes: Wiederherstellung des Zusammenspieles zwischen Gelenken, Muskeln und Nerven.

Manuelle Therapie bei CMD (Craniomandibulärer Dysfunktion)

Die Verordnung einer manuellen Therapie bei CMD durch einen Physiotherapeuten erfolgt meist durch den Zahnarzt.
Gerade in schwerwiegenden Fällen ist eine Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Physiotherapeut von Vorteil. Nicht nur um einen gegenseitigen Informationsaustausch zu gewährleisten, sondern auch um für CMD Patienten das bestmögliche therapeutische Ergebnis zu erzielen.

Durch eine gute Physiotherapie lässt sich eine Detonisierung der Kiefergelenk Weichteile erreichen, die – neben der funktionellen und segmentalen Mobilität des Kiefers und Halswirbels – das wichtigste Ziel der Physiotherapie bei CMD ist.

Vordergründig soll natürlich eine Schmerzreduktion und bestenfalls eine dauerhafte Schmerzfreiheit erreicht werden. Darüber hinaus soll die Physiotherapie dazu beitragen, eine Haltungskorrektur herbeizuführen und die motorische Kontrolle wiederzuerlangen. Die Kiefergelenke sollen auf diese Weise natürlich entlastet und stabilisiert werden.

Ab sofort erhalten Sie bei uns die Möglichkeit einer Migräne Therapie nach Kern durch unsere zertifizierten Therapeuten.

Schluss mit Migräne. Wir finden die richtige Behandlungsstrategie und verwandeln Ihr Schmerzgedächtnis in ein Wohlfühlgedächtnis. Dazu werden Migränesymptome lokalisiert, analysiert und den entsprechenden anatomischen Strukturen zugeordnet. Es werden anatomiebezogene und energetische Behandlungstechniken angewandt um Schmerzzustände zu differenzieren und Sie erfolgreich zu behandeln.

Das Durchwalken der Körpergewebe führt zu einer Steigerung der Durchblutung – ähnlich wie bei einem Schwamm den man wiederholt auspresst. Außerdem führt der positive Reiz der Nervenzellen in Haut ( Merkel-Tastscheiben, Ruffini-Körperchen, Vater-Pacini-Körperchen), Bindegewebe ( Meissner-Körperchen ), Muskeln ( Muskelspindeln) , Sehnen ( Golgi-Sehnen-Organe ) zu einer reflektorischen Durchblutungssteigerung. So werden mit dem Blut auch Nährstoffe hin- und Stoffwechselendprodukte abtransportiert – das gibt dem Körper die Möglichkeit sich selber besser zu heilen und zu regenerieren.

Eine warme Fango-Packung soll die Durchblutung und den Stoffwechsel anregen. Muskelschmerzen sollen ebenso wie Schmerzen in den Gelenken kuriert werden, Sehnen und Bänder sollen sich besser dehnen lassen. Das Immunsystem soll durch eine Fango-Packung gestärkt und der Blutzuckerspiegel gesenkt werden. Die Wärme soll etwa drei Zentimeter tief in die Haut eindringen und es den Heilstoffen ermöglichen, auf den gesamten Körper zu wirken. Die in dem Schlamm enthaltenen Mineralsalze sollen sich positiv auf die Haut auswirken. Besonders wirksam gegen Schmerzen soll der Abano-Fango mit seinem hohen Anteil an Algen sein. Diese sollen die Produktion und Ausschüttung sogenannter Endorphine (schmerzstillende Substanzen des Körpers) anregen. Die schmerzstillende Wirkung soll bis zu vier Monaten anhalten können.

Die Zielsetzung der physiotherapeutischen Übungen in der Skoliosebehandlung ist die aktive Aufrichtung der Wirbelsäule mit anschließender muskulärer Stabilisation. Die bekanntesten krankengymnastischen Methoden zur Behandlung von Skoliosen sind im deutschsprachigen Raum die Skoliosebehandlung nach Katharina Schroth und die Methode Vojta.

Die Physiotherapie nach Katharina Schroth zielt auf eine bewusste Haltungsschulung ab, die später zunehmend unterbewusst in den Alltag integriert werden soll. Sie soll dazu führen, einseitige Belastungshaltungen und Progredienz förderndes Verhalten zu vermeiden. Die Methode muss vom Patienten verstanden und erlernt werden, weshalb sie sich erst ab 7 Jahren empfiehlt. Sie kann bis ins hohe Alter praktiziert werden. Bei Kindern zwischen 5 und 9 Jahren muss ein Elternteil bei der Therapie anwesend sein, die Übungen mit erlernen und das Kind dann beim täglichen Übungsprogramm zu Hause anweisen. Die Skoliosebehandlung nach Katharina Schroth hat mittlerweile auch im ambulanten Bereich einen weiten Verbreitungsgrad. Die Wirksamkeit der Methode konnte über radiologische Verlaufskontrollen, Verbesserungen der Vitalkapazität (Atmungsparameter) sowie elektromyographisch nachgewiesen werden.

Die Cranio-Sacrale Therapie ist eine körperorientierte, manuelle Behandlungsform, die sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den USA aus der Osteopathie entwickelt hat. Sie basiert auf der Arbeit mit dem craniosacralen Rhythmus, der sich im feinen Pulsieren der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit zeigt.
Diese Flüssigkeit nährt, bewegt und schützt unser Nervensystem – vom Schädel (Cranium) bis zum Kreuzbein (Sacrum).

Bei einem kinesiologischen Tape handelt es sich um ein elastisches, selbstklebendes, therapeutisches Tape aus einem dehnbaren, textilen Material, auf das ein Polyacrylatkleber aufgebracht ist. Unter Anwendung spezieller, unterschiedlicher Techniken (“Taping”) wird dieses Tape auf die Haut aufgebracht und soll dort unterschiedliche Wirkungen erzielen.

Atemphysiotherapie wird unterstützend bei der Behandlung insbesondere chronischer Atemwegs- und Lungenerkrankungen (Asthma, COPD, Mukoviszidose u.a.) eingesetzt. Primäres Ziel dieser Therapie ist die Wiederherstellung einer möglichst uneingeschränkten Atmung.

Die Traktionsbehandlung ist eine Technik aus der Manuellen Therapie. Hier übt der Therapeut mit seinen Händen Zug auf die betroffenen Gelenke aus um somit komprimierte Nervenwurzeln oder Gelenkstrukturen zu entlasten.

Diese Behandlung wird im gesamten Wirbelsäulen- und Beckenbereich, ebenso wie an Extremitäten-Gelenken ausgeführt.

Kryotherapie meint ein alternatives, nichtmedikamentöses Therapieverfahren in der Medizin, bei welchem Kälte therapeutisch genutzt wird. Kryotherapeutische Maßnahmen werden in zahlreichen Fachgebieten angewandt, so z.B. in der Dermatologie und in der Rheumatologie. Auch in der Tumortherapie wird die Kryotherapie mittlerweile angewandt.

Elektrotherapie

Anwendungsgebiete der Elektrotherapie sind periphere Paresen, Inaktivitätsathrophien, Neuropathien, Ischialgien, Lumbalgien und Muskelverspannungen (Myogelosen). Elektrotherapie ist die Bezeichnung für therapeutische Anwendungen von elektrischem Strom in der physikalischen Therapie. Beim Ausfall von Nerven in der Peripherie des Körpers (Extremitäten) kommt es zum Abbau von Muskelzellen des vom geschädigten Nerv versorgten Muskels. Um dies zu vermeiden, werden Elektroden angebracht und mit geringen Stromimpulsen (Reizstrom) die Funktion der betroffenen Nerven stimuliert. Dadurch bewegt sich der betroffene Muskel wieder und atrophiert weniger rasch.

Eine Sonderform der ET ist die Iontophorese von Arzneistoffen über die Haut. Durch eine vorhandene elektrische Ladung eines Medikaments, kann dieses im elektrischen Feld in das Gewebe transportiert werden. Die Verteilung des Medikamentenwirkstoffes geschieht über die in der Haut liegenden Blutgefäße.

Lasertherapie

Physikalisch gesehen ist der Laserstrahl Licht einer bestimmten Wellenlänge. In der Lasertherapie werden nur so genannte Softlaser verwendet, nicht zu vergleichen mit den Lasergeräten aus der Chirurgie oder der Augenheilkunde. Softlaser haben einen stimulierenden Effekt auf das bestrahlte Gewebe, sie verletzten es nicht. Die Wirkungsweise von Softlasern auf den menschlichen Körper spielt sich auf verschiedenen Ebenen ab.Einerseits können Zellen durch bestimmte Schwingungsinformationen des Lasers beeinflusst werden, andererseits wurde die Beeinflussung des Stoffwechsels beobachtet. Weiterhin konnte das Auslösen von Regulationsvorgängen im Gehirn und Rückenmark sowie hormonelle Reaktionen nach Lasereinwirkung gezeigt werden. Die Lasertherapie ist praktisch nebenwirkungsfrei bei Beachtung der Regeln und der Sicherheitsbestimmungen. Die Lasertherapie ist völlig schmerzfrei, da es sich „nur“ um Lichtstrahlen handelt.